Erste Schritte bei Wahrnehmung von Symptomen
Im Folgenden soll thematisiert werden, was Sie als Lehrkraft konkret tun können, wenn Sie bei Schüler*innen Auffälligkeiten beobachten, die auf psychische Belastungen oder Erkrankungen hindeuten können. Dies äußert sich vielleicht in veränderten Verhaltensweisen, wie z.B. einer veränderten Stimmung in Form von Niedergeschlagenheit oder Reizbarkeit, Konzentrationsproblemen, Verschlechterung der Noten, weniger Beteiligung am Unterricht, dem vermehrten Vergessen von Hausaufgaben sowie dem sozialen Rückzug von Klassenkamerad*innen.
Vielleicht wissen Sie auch bereits von einem*einer betroffenen Schüler*in bzw. den Eltern selbst, von Ihrer Schulleitung oder einer schulpsychologischen Fachkraft über eine bestehende psychische Erkrankung, wie beispielsweise eine Depression. Ein erster wichtiger Schritt ist es, solche Schüler*innen anzusprechen. Damit dies auf eine besonders sensible Art und Weise gelingt, erhalten Sie im Folgenden hilfreiche Tipps und Kommunikationsempfehlungen.
Allgemeine Kommunikationsempfehlungen
Ein Gespräch beginnen
Doch wie beginnen Sie ein Gespräch? Fahren Sie mit dem Mauszeiger über die Sprechblasen, um passende Formulierungen für folgende Ausgangssituationen kennenzulernen:
Empfehlungen für den weiteren Verlauf des Gesprächs
Wie könnte ein Gespräch mit einer Schülerin oder einem Schüler verlaufen? Erfahren Sie hier, welche Formulierungen für die Gesprächsführungen passend sein können, und weitere Tipps. Klicken Sie dafür auf die unten stehenden Kästchen: