Hilfe in herausfordernden Situationen
Wenn Sie merken, dass Sie im Gespräch mit psychisch belasteten oder erkrankten Schüler*innen selbst an Ihre Grenzen kommen oder sich unsicher fühlen, können sie sich an eine für Ihre Schule zuständige Fachperson (die Schulpsychologie oder Schulsozialarbeit) wenden. Falls Schüler*innen nicht einverstanden sind, Sie aber merken, dass Sie Unterstützung benötigen, können Sie sich auch ohne Weitergabe von persönlichen Informationen allgemeinen Rat von den Fachpersonen einholen.
Was tun in einer Notsituation?
Stellen Sie sich vor, eine Schülerin äußert suizidale Gedanken. Sie machen sich berechtigterweise Sorgen, dass sich das Mädchen etwas antun könnte. In diesem Fall ist der Schutz der Schülerin wichtiger als die Amtsverschwiegenheit. Dann greift das Notfallkonzept der Schule, das es für solche Fälle geben sollte. Falls Sie dieses noch nicht kennen (oder es keines geben sollte), fragen Sie unbedingt bei Ihrer Schulleitung und/oder der*dem für Sie zuständigen Schulpsycholog*in nach.
💡Info: Dienstwege und Verantwortlichkeiten
Generell gilt, dass wenn Sie bezüglich der Dienstwege und Verantwortlichkeiten an Ihrer Schule unsicher sind, es zentral und auch sehr entlastend für Sie sein kann, diese aktiv in Erfahrung zu bringen - weil klare Wege in Ausnahmesituationen mehr Handlungssicherheit geben.